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Siedlungsbestand aus den Jahren 1928 bis 1939

Umzug aus dem Siedlungshaus in Blankenfelde-Mahlow

Ein großer Teil der Häuser in Blankenfelde-Mahlow stammt aus den Siedlerjahren zwischen 1928 und 1939, und in vielen davon steht heute ein Haushalt, der über zwei oder drei Generationen gewachsen ist. Der Umzug daraus ist selten ein reiner Transport: Vor dem Packen steht das Sortieren, und neben dem Umzugswagen stehen meistens eine Zwischenlagerung und eine Auflösung. Wir machen die drei Schritte in einem Auftrag, damit Sie nicht drei Firmen koordinieren müssen. Innerhalb des Landkreises Teltow-Fläming berechnen wir keinen Aufschlag für die Anfahrt; führt der Weg darüber hinaus, steht der Betrag vorher im Angebot.

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Adressen, Etagen und Wunschtermin genügen. Sie erhalten die Antwort am selben Werktag, telefonisch erreichen Sie uns unter 01579 2657021.

Siedlungsbestand aus den Jahren 1928 bis 1939 in Stichpunkten

Gewachsener Haushalt, kleines Haus, Generationswechsel: sortieren, transportieren, einlagern und auflösen aus einer Hand..

Beschriftete Umzugskartons und abgedeckte Massivmöbel in einem Wohnzimmer mit Sprossenfenster in einem Siedlungshaus der 1930er Jahre
Beschriftete Umzugskartons und abgedeckte Massivmöbel in einem Wohnzimmer mit Sprossenfenster in einem Siedlungshaus der 1930er Jahre

Wie dieser Hausbestand entstanden ist

Der Ortsteil Blankenfelde ist in wenigen Jahren gewachsen. 1928 wurde das Rittergut ersteigert, parzelliert und vornehmlich an Berliner Siedler verkauft; in den 1930er Jahren errichtete eine Wohnungsbaugesellschaft eine größere Siedlung dazu. Die Einwohnerzahl stieg von 766 im Jahr 1930 auf 6.228 im Jahr 1939. Aus dieser Zeit stammen sogar die alten Flurnamen der Wohnplätze, etwa die Siedlung Eigenes Heim oder der Glasower Block.

In Mahlow lief es ähnlich, nur früher: Nach dem Bau des Bahnhofs im Jahr 1875 zogen wohlhabende Berliner zu. Was heute unter dem Wort Siedlungshaus zusammengefasst wird, ist also kein einheitlicher Bautyp, sondern eine Zeitschicht. Wie groß ihr Anteil am heutigen Wohnungsbestand ist, wissen wir nicht und geben deshalb auch keine Zahl an.

Ein Haushalt, der über Jahrzehnte gewachsen ist

Wer vierzig Jahre in einem Haus wohnt, sammelt anders als jemand, der alle fünf Jahre die Wohnung wechselt. Es gibt keinen Zwang, sich zu trennen, also bleibt vieles einfach da. Beim Umzug fällt diese ganze Zeit auf einmal an, und das ist der Grund, warum solche Aufträge regelmäßig größer ausfallen als geschätzt.

Wir gehen deshalb vor dem Angebot durch alle Räume und rechnen in Kubikmetern, nicht in Zimmern. Eine Schrankwand aus den achtziger Jahren fasst mehr als drei moderne Regale, und Bücher, Geschirr und Wäsche sind schwerer, als sie aussehen. Ein Aufmaß, das diese Punkte übersieht, führt am Umzugstag zu genau der Diskussion, die niemand führen will.

Sortieren kommt vor dem Packen

Der wichtigste Termin ist nicht der Umzugstag, sondern der Nachmittag davor, an dem entschieden wird, was mitkommt. Wir empfehlen, dafür drei Richtungen zu bilden und nichts dazwischen zu lassen: mitnehmen, einlagern, auflösen. Alles, was in keiner der drei Richtungen landet, wandert am Umzugstag mit in den Wagen und steht danach zwei Jahre im Weg.

Wenn Sie möchten, gehen wir diesen Weg mit. Unsere Leute machen das mehrmals im Monat und sind dabei zurückhaltend: Wir raten, wir entscheiden nicht. Was aus dem Haushalt herausgeht, wird ordentlich getrennt und nicht in einen Container geschoben.

Der Generationswechsel: zwei Umzüge, die zusammenhängen

Häufig hängen bei uns zwei Aufträge zusammen. Die ältere Generation zieht in eine kleinere, besser erreichbare Wohnung, die jüngere übernimmt das Haus, oft innerhalb derselben Gemeinde. Das sind zwei Termine, aber eine Planung, und es lohnt sich, sie gemeinsam zu vergeben.

Der Grund ist einfach: Was aus dem Haus geht, muss nicht zwingend erst ins Lager und dann zurück. Wenn beide Termine bekannt sind, verteilen wir die Sachen in einem Durchgang richtig und sparen einen ganzen Fahrtag. Bleibt das Haus dagegen für Monate in der Schwebe, ist die Zwischenlagerung der ruhigere Weg.

Massivmöbel, die so heute niemand mehr baut

Eichenbuffets, Schrankwände am Stück, Ausziehtische mit Vollholzplatte: Das sind die Stücke, an denen ein Umzugstag kippt. Sie sind schwer, sie sind selten zerlegbar gedacht, und sie stehen fast immer im ungünstigsten Raum. Wir schauen uns diese Möbel beim Aufmaß einzeln an und legen vorher fest, ob sie zerlegt, gekippt oder über die Treppe getragen werden.

Wo es sinnvoll ist, zerlegen wir und bauen am Zielort wieder auf; das erledigt derselbe Trupp, damit keine Schraube fehlt. Empfindliche Oberflächen werden vorher abgedeckt, Möbeldecken gibt es bei uns für 2,50 € je Stück und Woche, Kartons für 0,90 € je Stück und Woche. Was wir bei der Besichtigung für nicht transportabel halten, sagen wir Ihnen sofort, statt es am Morgen des Umzugs auszuprobieren.

Umzug in Etappen statt an einem Stück

Ein gewachsener Haushalt muss nicht an einem Tag verschwinden. Bei vielen Aufträgen arbeiten wir in Etappen: erst der Transport dessen, was sicher mitkommt, dann in Ruhe die Durchsicht des Restes, zuletzt die Auflösung und die besenreine Übergabe. Das ist besonders dann sinnvoll, wenn Angehörige nicht am Ort wohnen und nur an bestimmten Tagen dabei sein können.

Jede Etappe bekommt einen eigenen Termin und einen eigenen Posten im Angebot. Sie sehen also vorher, was der zweite und der dritte Termin kosten, und können jederzeit entscheiden, dass ein Teil doch anders läuft.

Drei Richtungen für den Hausrat

RichtungWas dorthin gehörtWie abgerechnet wird
MitnehmenAlles, was in der neuen Wohnung wirklich Platz hatFester Betrag nach Wohnungsgröße oder Abrechnung je Stunde, Lastwagen samt zwei Trägern ab 48 € je Stunde
EinlagernWas später gebraucht wird oder noch keinen Platz gefunden hatLagerbox mit zehn Kubikmetern ab 15 € am Tag
AuflösenWas niemand in der Familie übernimmtab 39 € je Kubikmeter, besenrein übergeben

Sämtliche Angaben enthalten die Mehrwertsteuer. Verbindlich wird die Summe, sobald wir kostenlos bei Ihnen waren und den Umfang kennen; danach ändert sie sich nicht mehr.

Was Familien vor dem Umzug aus dem Elternhaus fragen

Wir wissen noch nicht, was alles mitkommt. Können Sie trotzdem ein Angebot machen?
Ja. Wir messen den vollen Bestand auf und weisen im Angebot getrennt aus, was Transport, Lagerung und Auflösung kosten. Fällt beim Sortieren etwas weg, sinkt der entsprechende Posten. Sie legen sich also nicht vorab auf eine Menge fest.
Müssen wir selbst packen?
Nein. Sie können alles selbst packen, einen Teil abgeben oder die Arbeit ganz aus der Hand geben. Der Einpackservice läuft mit ab 25 € je Stunde; Material rechnen wir getrennt ab und holen die Leihkartons hinterher wieder ab.
Wie lange dauert so ein Auftrag insgesamt?
Der Transport selbst ist meist an einem Tag erledigt. Läuft die Durchsicht in Etappen, liegen zwischen erstem und letztem Termin oft zwei bis drei Wochen. Den Ablaufplan stimmen wir vorher mit Ihnen ab, nicht erst zwischen zwei Kisten.
Was passiert mit Dingen, die noch brauchbar sind?
Was sich verwerten lässt, wird getrennt gehalten und nicht in den Restmüll gegeben. Persönliche Papiere und Fotos legen wir grundsätzlich beiseite und übergeben sie Ihnen, auch wenn sie erst beim Räumen auftauchen.
Können wir Umzug und Auflösung getrennt beauftragen?
Sie können, müssen aber nicht. Zusammen ist es in aller Regel günstiger, weil dieselben Leute, dasselbe Fahrzeug und dieselbe Anfahrt zweimal genutzt werden. Wir weisen im Angebot beide Wege aus, damit Sie den Unterschied sehen.

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